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Geld schießt keine Tore Teure Spieler garantieren keine Titel und Geld schießt keine Tore. Dass Erfolg nicht käuflich ist, zeigt auch die laufende Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Demnach hätten Frankreich und England haushoch gewinnen müssen - und Deutschland wird es gegen Argentinien schwer haben.

Wann immer ein teurer Kicker versagt oder ein Krösus-Klub gegen eine Kirchenmaus verliert, wird dieser Satz ausgepackt: "Geld schießt keine Tore". Er drückt dann die Freude darüber aus, dass der Fußball einen Schuss Unberechenbarkeit behalten hat, dass er doch noch nicht die konsequente Fortsetzung global operierender Wirtschaftsunternehmen geworden ist.

Dass Erfolg nicht käuflich ist, zeigt auch die laufende Fußballweltmeisterschaft in Südafrika: Die Transfersummen allein für die französischen Stürmer belaufen sich nach PersonalMarkt-Recherchen auf rund 66,5 Millionen Euro. Dennoch wurden die Vizeweltmeister der letzten WM von der südafrikanischen Mannschaft mit 2:1 endgültig nach Hause geschickt. Dabei kommen die südafrikanischen Stürmer gerade einmal auf einen Transferwert von 2,2 Millionen Euro. Geld schießt eben keine Tore.

Ein weiteres Beispiel: Der Transfermarktwert der deutschen Mannschaft liegt bei 292,5 Millionen Euro, der der englischen Mannschaft um Wayne Rooney bei 448,5 Millionen Euro. Die Engländer hätten demnach am letzten Sonntag klar gewinnen müssen. Das Gegenteil war der Fall: Schockierte englische Spieler und Fans mussten eine herbe Niederlage (4:1 für Deutschland) hinnehmen. Geld schießt eben keine Tore.

Und selbst wenn es mal anders kommt, wenn also ein teurer Spieler tatsächlich trifft, der Krösus-Klub oder die teurere Mannschaft gewinnt, wird dieser Satz gern zitiert, in diesem Fall aber verdreht. So wie beim 1:0 der deutschen Mannschaft im Spiel gegen Ghana. Der Transfermarktwert der ghanaischen Spieler liegt gerade einmal bei 58,3 Millionen Euro. Dann heißt es lapidar: Geld schießt doch Tore.

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P.S.: Gemessen am Transfermarktwert der Mannschaften könnte das ein harter Brocken für die deutschen Kicker werden: Die argentinische Mannschaft bringt nämlich noch einmal stolze 55 Millionen Euro mehr auf die Waage als die deutsche Elf. Aber wir wissen ja: Geld schießt keine Tore.


 
Übrigens: Unser Zitat des Monats "Geld schießt keine Tore" stammt von Otto Rehagel, ehemaliger griechischer Nationaltrainer.



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Dies ist ein Angebot der Vergütungsberatung PersonalMarkt.
Für die Inhalte ist PersonalMarkt verantwortlich.